Poetry Slam

Workshops

Poetry Slam, das ist ein Dichterwettstreit und »Spoken Word Poetry« wird das dazu gehörige Genre genannt. Beides avancierte in den letzten Jahren zu einem viel beachteten Thema, sodass es sogar zwei Fernsehsender in ihr Abendprogramm aufnahmen. Slam Poetry ist mittlerweile zu einem Sprachrohr von vielen Jugendlichen geworden, die in diesen Texten ihre Alltagsthematiken behandeln und auch verarbeiten. Das macht auch den Reiz an Poetry Slams aus. Die Poeten auf der Bühne berichten von Erlebnissen aus der Erfahrungswelt der Jugendlichen und Junggebliebenen.

 

Über Slam Poetry und Poetry Slams können Jugendliche so einen weiteren Zugang zu Literatur finden, indem die Schüler produktiv tätig werden und ihre eigene Subjektivität betonen können [1],[2]. Das »kreative Schreiben« kommt aber leider oftmals viel zu kurz im Schulalltag, obwohl es in der Fachdiskussion als äußerst wichtig hervor gehoben wird[3],[4],[5]

 

Wir führen Workshops an Schulen und außerschulischen Einrichtungen durch.
Ziel dieses Workshops ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Freude am Schreiben und Performen zu vermitteln. Bis zum Ende des Workshops verfasst jede Teilnehmer*in mindestens einen Slam-Text und verfügt über das Wissen, wie man diesen auf der Bühne ansprechend vortragen kann. In der anhängenden Datei finden sich Informationen zu Poetry Slam, einem möglichen Ablauf und zu den Workshop-Leitern.

[1] Vgl. Praxis Deutsch, Zeitschrift für den Deutschunterricht. Heft 208, Jg. 35, Sonderausgabe: »Poetry Slam und Poetry Clip. Inszenierte Poesie der Gegenwart.«. Seelze: Erhard Friedrich Verlag, 2008.

[2] Willrich, Alexander: Poetry Slam für Deutschland. Paderborn: Lektora Verlag, 2010

[3] Abraham, Ulf: Was tun mit Steinen? Gibt es eigentlich ein »kreatives Schreiben« im Deutschunterricht? In: Informationen zur Deutschdidaktik (IDE), 22, H. 4, S. 19 – 36, 1998.

[4] Spinner, H. Kaspar: Kreatives Schreiben. In: Praxis Deutsch 119, 1993, S. 17 – 23.

[5] Anders, Petra: Poetry Slam im Deutschunterricht. Baltmannsweiler: Schneider Verlag, 2010.

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